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Tetris XXL – Nervenkitzel für MBS Logistikprofi

Freitag, 8. Oktober 2021

Am 12. Februar klingelt das Telefon bei Oliver Hamacher, dem Luftfrachtmanager der MBS in Köln.

Am anderen Ende: Der Projektleiter eines namhaften Unternehmens, der diesem mitteilt, dass er eine riesige Maschinenanlage bis Ende Mai in Peking abgeliefert haben muss. „Da ging es um ein Auftragsvolumen von 40,5 Mio. Euro. Die erste Lieferung sollte Ende April, die zweite bis zum 31. Mai aus Europa rausgeflogen sein. Da steigt der Blutdruck,“ so Oliver Hamacher, Luftfrachtmanager und seit 2008 bei der MBS Logistics beschäftigt. Schon anhand der Packliste kann der 49-jährige sehen: Das ist kein Auftrag wie jeder andere. „Es war schnell klar, dass wir nach der Abwicklung der ersten Lieferung, Ende April, bei der zweiten, Ende Mai, einen Vollcharter brauchen.

Am 30.04. kommt das okay des Auftraggebers, einen Vollcharter zu buchen. Anfang Mai ist eine Airline gefunden. Dann die Bestätigung des Fliegers und die Festbuchung am 10.05. Eine Boing 747-800 der „Air Bridge“ soll die Fracht am 30. Mai vom Flughafen Lyon sicher nach Peking bringen. „Insbesondere die letzte Woche vor dem Abflug war es unglaublich nervenaufreibend, da uns zu diesem Zeitpunkt immer noch eine Menge an Informationen zur finalen Größe und Gewichten verschiedener Packstücken fehlten.“ sagt Oliver Hamacher. „Es musste einfach alles funktionieren und bis auf den letzten Punkt und den letzten Zentimeter passen und durchorganisiert sein.“

Die Lieferung der 54 Kisten erfolgt in time. Und so machen sich in der 21. Kalenderwoche zwischen Pfingstdienstag, dem 25. Mai und Donnerstag, dem 27. Mai, zwölf LKW mit insgesamt 88.005 Kilo mit jeweils zwei Fahrern von drei verschiedenen Standorten aus Deutschland und Frankreich auf den Weg zur französischen Zollstelle bei Grenoble. Auf Kante genäht, wenn man überlegt, dass Teile der Anlage erst in eben dieser Kalenderwoche fertiggestellt worden waren. Im Anschluss an die Verzollung erfolgt dann die Anlieferung am Flughafen Lyon. Am frühen Abend des 28. Mai erreicht der letzte LKW den Flughafen Lyon. Sofort beginnt das Ground Handling - die Entladung der LKW und das Feinjustieren.

 „Die WFS-Leute waren super professionell und auch die Loadmaster von „Air Bridge“, die zu dieser Verladung aus Paris nach Lyon gekommen sind, haben einen fantastischen Job gemacht,“ so Hamacher. „Als der letzte LKW ankam, ging mein Puls nach Tagen der Anspannung das erste Mal runter. Ich wusste: Ab jetzt kann ich nichts mehr machen. Bis hierhin hatte ich mein Bestes gegeben, jetzt lag die Verantwortung bei anderen.“

Mit Ladematerial sind es schließlich 93.775 Kilo, die in den Jumbo geladen werden müssen. Bis 22 Uhr wird an diesem 29. Mai bis ins letzte Detail geplant. Nichts darf schief gehen. „Das war ein Tetris Spiel XXL,“ lacht Hamacher. 14 Stunden später landet der Jumbo in Lyon. Von hier soll es so schnell wie möglich nach Peking gehen. Da ist es Sonntag, der 30. Mai, 12 Uhr. Das letzte Packstück wird um 14.29 Uhr geladen. Um 15.10 hebt der Jumbo ab.

„Side Cargo Door zu, alles drin, eine unglaubliche Erleichterung und ein tolles Gefühl,“ so Hamacher. Ob sein Nervenkostüm einen ähnlichen Auftrag noch einmal mitmacht? „Auf jeden Fall. Jederzeit!“

Das Video zur Beladung des Fliegers finden Sie unter dem Link: https://youtu.be/oWQUrYt-rnc